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Als „Musikwinkel Deutschlands“ blickt das Vogtland auf eine über 300 Jahre zurückliegende Historie im Musikinstrumentenbau. Bereits um 1800 stellte die Region mit der Produktion von Saiteninstrumenten, Zithern, Holz- und Blechblasinstrumenten sowie später auch Harmonikas und Akkordeons das Zentrum des europäischen Musikinstrumentenbaus dar. Generation um Generation weitergegebenes Wissen und erhaltene Erfahrung, haben einige der renommiertesten Marken der Branche hervorgebracht.

Heute ist das Vogtland zudem Teil des europäischen Nr. 1 Clusters für Mikro- und Nanoelektronik, Informations- bzw. Kommunikationstechnik sowie Softwareentwicklung. Schon während des „Space Race“ in den 1950er und 1960er Jahren waren es Unternehmen aus der Region, die der Sowjetunion dabei halfen, notwendige Technologien zu entwickeln, um den ersten Satelliten in die Erdumlaufbahn einzubringen. Nach der deutschen Wiedervereinigung orientierten sich diese Unternehmen um und nutzten das üppige Reservoir an hochkarätigen Fachkräften. Grundlagenforschung, modernste Anwendungs- und Fertigungstechnologien sowie Produktionsstraßen auf den verschiedensten Ebenen hatten ihren Standort im Silicon Saxony gefunden, welches gegenwärtig nahezu 100.000 Personen beschäftigt und sich steten Schrittes in die Zukunft bewegt.

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Das im Jahr 1925 durch Georg Walther im Vogtland, in der Stadt Adorf gegründete Unternehmen GEWA music konzentrierte sich der Tradition des Vogtlandes folgend, zunächst in einem kleinen Team an Geigenbauer/-innen, auf den Bau und den Verkauf eigens in Handarbeit gefertigter Instrumente sowie kurze Zeit später ebenfalls auf die Herstellung entsprechender Etuis und Koffer. Georg Walther vertrieb seine Produkte in Eigeninitiative über Musikeinzelhandelsgeschäfte; durch die geknüpften Kontakte gelang es auch, Vertriebsrechte unterschiedlichster Hersteller/-innen zu erhalten.

Die Besetzung des Vogtlandes als Folge des Zweiten Weltkrieges erzwang einen Umbruch im Unternehmen. Kurzfristig beschloss Georg Walther mit 20 der besten Mitarbeiter/-innen nach Mittenwald in Bayern umzusiedeln, wo zu dieser Zeit bereits ein Zweigbetrieb geführt wurde. In der ebenfalls für Instrumentenbau bekannten Region gelang es nicht zuletzt durch die zentrale Positionierung in Europa, schnell an das alte Geschäftsmodell und die wirtschaftlichen Erfolge anzuknüpfen. 

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1990 führte der politische Wechsel der Wiedervereinigung, der Mangel an qualifiziertem Personal und akute Raumnot in Mittenwald dazu, das Unternehmen im Zeitraum bis 2008 Schritt für Schritt nach Adorf/Vogtland zurückzuverlagern. Mit unternehmerischer Lust und reich an Ideen eröffnete man dort in angemieteten Räumlichkeiten die erste Produktionsstätte für Streichinstrumente, Bögen, Etuis sowie Taschen. Nicht zuletzt bot sich die Chance hochqualifizierte Gitarrenbauer/-innen und Geigenbauer/-innen aus dem ehemaligen DDR-Staatsunternehmen Musima (Musikinstrumentenbau Markneukirchen) zu übernehmen; auch der Erwerb eines der ehemaligen Gebäude des Staatsunternehmens erwies sich als Glück. 2008 war die Rückverlagerung nach Adorf schließlich abgeschlossen und vereint nunmehr im Firmenhauptsitz Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf, Produktion, Vertrieb, Marketing sowie Verwaltung.

Im gleichen Jahr beschloss GEWA music, einzelne Warengruppen des Unternehmens in fünf spezifische Divisionen zu unterteilen. Durch diese Neuorganisationen der internen Strukturen ist es möglich, in den Warengruppen hochspezialisiert zu agieren und damit dem Weltmarkt in jedem Fachbereich Spitzenprodukte jeweiliger Preiskategorien zur Verfügung zu stellen.

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Neben den Vertriebstochtergesellschaften in nahezu allen europäischen Ländern, in den USA und China hält GEWA music zudem substantielle Beteiligungen an Musikinstrumentenfabriken in Asien, die teilweise bereits Ende der 1980er Jahre als Joint Ventures mit chinesischen Partnern gegründet wurden. Unter Einhaltung höchster Qualitäts- Umwelt- Gesundheits- und Sozialstandards werden in den GEWA Produktionsstätten Instrumente und Zubehör produziert. Dieses Bewusstsein als Teil der Unternehmenskultur ist seit den Ursprüngen fest in den Leitsätzen verankert.

Einsteigerprodukte und Teile des Amateurbereichs fertigt GEWA music überwiegend in den asiatischen Produktionsstätten. Hochwertige Streichinstrumente, deren Koffer und Etuis sowie digitale Pianos und Schlagzeuge, welche den höchsten technologischen Ansprüchen zu entsprechen haben, werden in den Werken in Adorf hergestellt und unter der Premiummarke GEWA – Made in Germany geführt.  

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Ausgesuchte Materialien und Technologien, modernste Herstellungsverfahren und die Sicherstellung generationsübergreifender Wissensweitergabe haben bei GEWA music Tradition – We engineer music since 1925.